{"id":17121,"date":"2023-05-31T15:11:00","date_gmt":"2023-05-31T13:11:00","guid":{"rendered":"http:\/\/osloeconomics.no\/?p=17121"},"modified":"2025-02-25T12:56:53","modified_gmt":"2025-02-25T11:56:53","slug":"zielgerichtete-massnahmen-fuer-die-entwicklung-der-wasserstoff-wertschoepfungsketten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/osloeconomics.no\/de\/zielgerichtete-massnahmen-fuer-die-entwicklung-der-wasserstoff-wertschoepfungsketten\/","title":{"rendered":"Zielgerichtete Ma\u00dfnahmen f\u00fcr die Entwicklung von Wasserstoff-Wertsch\u00f6pfungsketten\u00a0"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Gesellschaft steht vor erheblichen Ver\u00e4nderungen und Herausforderungen, um die gesetzten Klimaziele zu erreichen. Wasserstoff kann einen wichtigen Teil der L\u00f6sung bilden. Die norwegische Regierung hat das Ziel, zum Aufbau einer vernetzten Wasserstoff-Wertsch\u00f6pfungskette in Norwegen beizutragen. Ziel ist es die Wasserstoffproduktion f\u00fcr den inl\u00e4ndischen Gebrauch und f\u00fcr den wirtschaftlich rentablen Export zu erm\u00f6glichen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Oslo Economics hat in Zusammenarbeit mit SINTEF, Greensight und NTNU eine Analyse der Wasserstoff-Wertsch\u00f6pfungsketten in Norwegen durchgef\u00fchrt. Der Auftrag wurde vom Ministerium f\u00fcr Erd\u00f6l und Energie erteilt. Die Studie umfasst:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Eine Technologie- und Marktbewertung f\u00fcr Produktion, Transport und Verwendung von Wasserstoff.&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Eine Beschreibung bestehender Marktversagen.&nbsp;<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Die Entwicklung von drei Szenarien f\u00fcr einen zuk\u00fcnftigen Wasserstoffmarkt in Norwegen.&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Eine Bewertung der Integration von Wasserstoff in das Gesamtsystem der Stromversorgung in Norwegen.&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Eine Einsch\u00e4tzung der Marktm\u00f6glichkeiten f\u00fcr den Export von Wasserstoff und einen \u00dcberblick \u00fcber bestehende Ma\u00dfnahmen.&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Eine Bewertung von neuen Ma\u00dfnahmen, um die Entwicklung von Wasserstoff-Wertsch\u00f6pfungsketten zu beschleunigen.&nbsp;<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Da erneuerbare Energien, Netzkapazit\u00e4t, Fachkr\u00e4fte und Fl\u00e4chen knapp sind, muss ein verst\u00e4rktes Augenmerk auf Wasserstoff gegen\u00fcber anderen Initiativen und den Belangen von Natur und Umwelt gesetzt werden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Um Wasserstoff-Wertsch\u00f6pfungsketten zu f\u00f6rdern, empfehlen wir technologieoffene Ma\u00dfnahmen, die M\u00e4rkte f\u00fcr Klimaschutztechnologien im Allgemeinen unterst\u00fctzen. Dazu geh\u00f6rt die Erforschung von M\u00f6glichkeiten zur Erh\u00f6hung und Ausweitung von CO2-Bepreisung (Quoten und Steuern) sowie die Einf\u00fchrung von Anforderungen an emissionsarme und emissionsfreie L\u00f6sungen, sofern diese technologisch machbar und kosteneffizient sind. Diese Anforderungen sollten mit ausreichend langen \u00dcbergangszeiten eingef\u00fchrt werden, um Planbarkeit zu gew\u00e4hrleisten und die Rentabilit\u00e4t von emissionsarmen und emissionsfreien Technologien, einschlie\u00dflich Wasserstoff, zu steigern. Diese Ma\u00dfnahmen werden nicht zwangsl\u00e4ufig einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung von Wasserstoff-Wertsch\u00f6pfungsketten leisten, wenn andere kosteng\u00fcnstigere Klimama\u00dfnahmen existieren. Aus einer Gesellschaftlichen Perspektive ist dies insoweit ein Vorteil da sich so die effizienteste Technologie durchsetzen kann. Es gibt auch Grenzen f\u00fcr die H\u00f6he und Kosten von Geb\u00fchren und Anforderungen, die national eingef\u00fchrt werden k\u00f6nnen, ohne das Risiko von Abwanderung, Verlagerungen von CO2-Emmissionen oder Unternehmensschlie\u00dfungen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Weitere wichtige Ma\u00dfnahmen konzentrieren sich darauf, den Zugang zu zentralen Ressourcen f\u00fcr Wasserstoff-Wertsch\u00f6pfungsketten sicherzustellen. \u00d6ffentliche Unterst\u00fctzung und die F\u00f6rderung des Ausbaus der erneuerbaren Energieerzeugung und der Netzinfrastruktur werden die gr\u00fcne Wasserstoffproduktion indirekt unterst\u00fctzen. Eine fortgesetzte Zahlung von CO2-Kompensation wird auch die Kosten f\u00fcr die in der Produktion verwendete Energie reduzieren. Weiter sind Ma\u00dfnahmen zur Aus- und Weiterbildung wichtig, um die Verf\u00fcgbarkeit der in Wasserstoff-Wertsch\u00f6pfungsketten nachgefragten Kompetenzen zu erh\u00f6hen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Obwohl es heute ausgereifte Technologien zur Wasserstoffproduktion und bestimmte Formen der Wasserstoffnutzung gibt, besteht in verschiedenen Teilen der Wertsch\u00f6pfungsketten und beim Aufbau neuer Wertsch\u00f6pfungsketten immer noch Bedarf an Technologieentwicklung. Daher sollten bestehende F\u00f6rderprogramme f\u00fcr Forschung und Technologieentwicklung fortgef\u00fchrt werden. Dar\u00fcber hinaus sollten verst\u00e4rkte Anstrengungen bei der Standardisierungsarbeit in Betracht gezogen werden, um Hindernisse f\u00fcr die Verteilung, Speicherung und Nutzung zu beseitigen. Langfristig besteht m\u00f6glicherweise ein Bedarf an einem verst\u00e4rkten Einsatz von Instrumenten zur Entwicklung der Infrastruktur f\u00fcr maritime und landgest\u00fctzte Verkehrsl\u00f6sungen. Das Instrument der Staatsbeteiligung an Infrastrukturunternehmen sollte in relevanten Sektoren genutzt werden.&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die norwegische Regierung hat das Ziel, zum Aufbau einer vernetzten Wasserstoff-Wertsch\u00f6pfungskette in Norwegen beizutragen. 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